12th TCI Global Conference, 12.-16. Oktober 2009 in Jyväskylä, Finnland

"Learning Clusters - adapting to the new competitiveness scenario"
Der jährliche TCI Weltkongress fand vom 12.-16. Oktober 2009 in Jyväskylä, Mittelfinnland statt. Im Fokus der Konferenz stand die Frage, wie Clusterpolitik und -management einen Beitrag zur Bewältigung der weltweiten Wirtschaftskrise leisten können. Das Motto der Konferenz "Learning Clusters" stellte das gemeinsame Lernen in den Vordergrund. Die 350 Teilnehmer aus 50 verschiedenen Ländern entwickelten gemeinsam im Rahmen interaktiver Formate neue Lösungsansätze.
Fotos von der der Konferenz finden Sie hier.
Highlights
Patrick Dixon, Trendforscher, Futurologe und Geschäftsführer des Instituts Global Change: "When the world changes fast keep looking further ahead"
Der Futurologe Patrick Dixon sprach über zukünftige Herausforderungen für Cluster und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Lesen Sie hier einige zentrale Aussagen:
- The future is about emotion, trust and passion. In this respect, the future of clustering is the future of emotion
- Clusters are centres of Excellence: they can have a geographical or a virtual base. So what about the regional dimension of clusters?
- Clusters are about tribalism: they create tribal groups
- Clusters are about competition: they enable faster response.
Pekka Himanen, finnischer Philosoph, Helsinki Institute for Information Technology: "Setting the stage for enriching interaction"
Der finnische Philosoph Pekka Himanen definierte die drei Erfolgsfaktoren für eine "flourishing economy": F=c³
Flourishing economies demand:
- Creative people with high education
- a Community of enrichment
- a Culture of Creativity.

- Photos by Matti Kovanen
World Cluster Café des German Contact Point
Über 50 internationale Clusterexperten loteten beim Cluster World Café des TCI German Contact Point Chancen der Clusterinternationalisierung aus. Lucia Seel, Clusterland Oberösterreich und Michael Lill, IHK Zetis, erstellten an ihren Tischen eine Liste mit Qualifikationen und Eigenschaften, die ein Clustermanager im Internationaliserungsprozess mitbringen muss. Dabei wiesen die internationalen Diskutanten dem Clustermanager eine Vielzahl von Aufgaben und Rollen zu. Er soll "ambassador", "integrator" und "strategic consultant" zugleich sein.
Christoph Beer, tcbe.ch und Nicolas Szechenyi, Inter Cluster, sammelten an ihren Moderationstischen Anforderungen und Wünsche zur zukünftigen Ausrichtung von TCI. Die Teilnehmer wünschten sich vor allem mehr Gelegenheiten, um auch unter dem Jahr Ideen, Visionen und Arbeitsmethoden austauschen zu können. Als konkretes Ergebnis gründete Christoph Beer die TCI Global ICT Cluster Managers Group, die für alle Interessierten offen ist und die auf lange Sicht eine globale Community von ITK-Cluster Managern werden soll.
Pascal Lampe, NIRO, stellte den Teilnehmern an seinem Tisch die Frage, inwiefern die Internationalisierung von Clustern sinnvoll ist und wie diese durchgeführt werden soll. Dabei wurde klar, dass sich jedes Cluster vor den Internationalisierungsbestrebungen zunächst bewusst machen muss, ob es unter Internationalisierung die Internationalisierung des Clustermanagements oder der Unternehmen im Cluster versteht.
















